Google Kalender – Nueavasync – iPhone Kalender – nun in Farbe und bunt…

Seit dem Wochenende unterstützt der “pseudo Exchange” Anbieter Nuevasync.com nun auch Kalenderfarben im iPhone Kalender App. Nachdem sukzessive dieses Feature für alle Nutzer funktioniert es bei mir einwandfrei. Die Farben für die unterschiedlichen Kalender erhöhen die Übersichtlichkeit doch erheblich. Darauf will man nicht mehr verzichten. Außerdem ist es seit dem Update möglich Kalender zu abonnieren für die man nur Leserechte hat.ical iphone Während der Betaphase ist dieser Dienst noch kostenlos, was und ob die Synchronisierung vom Google Kalender zum iPhone nach der Beta mal etwas kosten wird ist noch nicht bekannt. Ich nutze den Service schon eine ganze Zeit und kann ihn absolut empfehlen. Jetzt mit den unterschiedlichen Farben im iCal.app um so mehr. Für alle Google Kalender und iPhone nutzer quasi ein ”must have”!

Link:
http://www.nuevasync.com
http://www.google.com/calendar

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Sigma 2001 – eine Zeitreise

Google stellt anläßlich ihres 10ten Geburtstags ihren ältesten Suchindex von 2001 bereit. 
Auf der Suchergebnissseite wird man über die Links “View old version on the Internet Archive”  dann zu den Seiten von damals weitergeleitet. Einige Bilder fehlen zwar auf den alten Webseiten,  aber trotzdem kann man noch einige interessante Sachen aus der damaligen Zeit heraus finden.

Beim suchen nach “Sigma Photo” stösst man z.B. auch auf eine Seite, wo die exotischen Bezeichnungen der alten Sigma Objektive wie “DF” “DL” “UC” und “HF” erklärt werden.
Auf Sigma-photo.de findet stellt man fest, dass die aktuellen Sigma Kameras die SA 7 und die SA 9 waren. Die SA 5 war Auslaufmodel, von der SA 300 hab ich auch noch was gefunden aber nichts von der Sigma Mark-1. Man beachte, das ganze ist gerade mal 7 Jahre her. Schon der Wahnsinn, was sich in dieser Zeit getan hat, die Digitalen wurden zum Mainstream und Analog gibts neu überhaupt nicht mehr zu kaufen.

Weiterhin fand ich heute heraus, dass die Firma Foveon schon damals die ersten digitalen Studiokameras (die Foveon II) mit “Vollfarbchip” gebaut hat. Mit der Kamera richtet sich Foveon speziell an Mittelformat Fotografen. Was schon der Quadratische Sensor mit 2000×2000 Pixeln deutlich macht. Die Bilder haben sich laut Angaben auf 40×40 inch (1 x 1 Meter) vergößern lassen. Damals haben sie schon gegen Farbinterpolation und den Moiré-Effekt mit Hilfe von drei “Schichten” gekämpft. Wobei damals nicht auf einen 3-Layer Sensor Technik, sondern auf 3 einzelne Chips, gesetzt wurde. Die Kamera produzierte so 12MP an Bilddtaten. Die Kamera wurde für $23.900 verkauft. 
Einen 16 Megapixel Chip hatten sie bereits angekündigt.

Macht mit bei der kleinen Zeitreise und probiert es selbst aus, was Google schon vor 7 Jahren wußte. Die Suche wird leider nur wenige Wochen verfügbar sein. Schade eigentlich, aber über archive.org kann aber trotzdem immer auf die alten Seiten zugegriffen werden.

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Google Chrome – Farbmanagement

Das ganze Web, TV und Printmedien sprechen die Tage nur von einem … “Google Chrome“. Der neue Browser vom Suchmaschinenbetreiber Google sorgt kräftig für Wirbel. Dass er Webseiten blitzschnell aufbaut und mit welchen tollen Features er bestückt wurde, wurde bisher schon ausgiebig unter die Lupe genommen. Als Fotograf hab ich den Browser einen ganz anderen Test unterzogen, nämlich ob das neue Web-Anzeigeprogramm auch das Farbmanagement unterstützt. 

Hätte mich jemand vor diesem Test gefragt, ob Chrome farbmanagementfähig ist, hätte ich wahrscheinlich ohne zu zögern mit ‘ja’ geantwortet. Da der Google Browser auf der Webkit Engine basiert, die auch Apples Safari Browser benutzt und dieser seit ‘Version 3′ Farbprofile richtig anzeigt. Allerdings ist Chrome NICHT fähig die in die Bilddateien eingebettenen Farbprofile richtig zu interpretieren. Ich hoffe doch, dass dieses Feature in einer zukünftigen Version von Chrome noch nachgerüstet wird. Es ist ja auch erst eine Beta-Version…

Farbmanagementfähig sind also im Moment weiterhin nur zwei Browser – der Safari von Appleund der Firefox 3.0 von Mozilla. Wobei beim Firefox das Farbmanagement manuell freigeschaltet werde muss (wie das funktioniert, beschreibt diese Anleitung sehr gut.)

Ob der Browser farbmanagmentfähig ist, kann man leicht mit dem Testbild “Farbkreis” von FC-Prints.de testen. Wird hier die Farbe in Textform passend zur Farbe im Farbkreis angezeigt, unterstützt der Browser das eingebettete Farbprofil. 

Google Chrome - unterstüzt leider kein Farbmanagement

 

Mozilla Firefox 3.0 - Farbmanagement nach aktivierung

 

Apple Safari - Standardmäßige unterstützung für Farbprofile

 

 

 

 

 

 

 

Einen weiteren Test, der das Problem von Browsern verdeutlicht, die keine eingebetten Farbprofile unterstützen, gibt es bei Beitinger.de

Größtenteils sind Bilder im Internet im Farbraum sRGB abgespeichert, welche alle Browser darstellen können. Sollte ein Fotograf aus Qualitätsgründen seine Bilder aber im größeren AdobeRGB-Farbraum abgespeichert haben, kommt es bei Browsern, die kein Farbmanagement beherrschen eben zur fehlerhaften Darstellung der Farben. Die Bilder sehen dann meisten matt und verwaschen aus (sRGB anstelle von AdobeRGB). Die oben gezeigten Beispiele sind zur Verdeutlichung mit extremen Profilen erstellt, bei denen die Farbkanäle getauscht wurden. 

Wer sich ausgiebig mit dem Thema Farbmanagement beschäftigen will, kann sich mit diesen Links auseinandersetzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Farbmanagement
http://www.filmscanner.info/Farbmanagement.html
http://foto.beitinger.de/browser_farbmanagement/index.html
http://www.fc-prints.de/farbmanagement/monitorkallibration/via-testprint.html

 

Obwohl das Thema eigentlich von der Presse schon quer durch den Kakao gezogen wurde, muss ich jetzt doch nochmal selbst dazu Stellung nehmen.
Datenenschutz!!!
Ich finde es wirklich amüsant, wie auf Google und seine Sammelwut reagiert wird. Da wird mit dem Verlust der Privatsphäre und mit dem gläsernen Surfer argumentiert und das Wort “Datenkrake” gehört zum Wortschatz jedes “PC-Experten”.
Die Leute, die am lautesten “Spionage” schreien, sind es meistens, die bei Themen wie Bundestrojaner und Onlinedurchsuchung mit dem Kommentar “ich habe ja nichts zu verbergen” argumentieren.
Der biometrischen Reisepass, der sich durch einfache Funktechnik im Vorbeigehen von Unbefugten auslesen lässt, wird mit ”ja aber wenns doch sein muss” kommentiert. 
Oder jene Zeitgenossen, die sich im täglichen Leben mit Paypack, HappyDigits oder ähnlichen Punktesystemen “tolle Prämien” erkaufen, merken wohl nicht, dass diese Systeme das Einkaufsverhalten genauso analysieren. Aber Google ist ja so böse.

Zum Thema Google und Datenschutz. Hier hat mir besonders die Kolumne von Stern.de gefallen, die vorschlägt seine Daten im Internet bei verschiedenen Anbietern zu “streuen”. 
Die Bloger von Spreeblick.de haben sich dem Thema auch nocheinmal angenommen. Sie entkräften und erklären einige Stammtisch-Thesen.

Datenschutz ist wichtig - keine Frage! Die Regierung hat es endlich, nach den Skandalen der letzten Wochen (z.B. Telekom, Call-Center), auch erkannt. Sie hat einen Gesetzesentwurf zum Thema ‘Datenmissbrauch’ eingereicht, der bis Ende November dem Kabinett vorgelegt werden soll. Ein Schritt in die richtige Richtung. Hier sind nämlich wirklich personenbezogene Daten zu schützen und nicht irgendwelche anonymisierten Surfprofile. Denoch sollte jeder selbst entscheiden welche Daten er im Internet von sich Preis gibt.

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