SD14 Firmware 1.07

Sigma hat eine neue Firmware für die SD14 veröffentlicht, die eine entscheidende Neuerung mitbringt.
Die Belichtungszeit im Bulb-Modus wurde von 30sek. auf 2 Minuten erhöht. Ich werde ich Firmware heute abend einspielen und gleich mal testen. Bis 30sek. war die SD14 ja wirklich Rauscharm, wie es sich mit den 2 Minuten verhält wird sich zeigen.

Weiter soll die Belichtungsmessung verbessert worden sein. Das dürfte wie die vorherige Displayverbesserung in der 1.06 wohl mehr eine subjektive Verbesserung sein.

Zwei Berichten nach hat das Firmwareupdate einwandfrei geklappt. Die Probleme der 1.06 mit defekten Kameras sind damit hoffentlich beseitig.

Ich finde es jedenfall gut, dass Sigma mit solchen Firmwareupdate die SD14 aktuell hält. Man hat nach so einem Firmwareupdate immer das Gefühl, eine neu Kamera in der Hand zu halten. ;-)

Link:
http://www.sigma-sd14.com/software/firmware/

Edit 21:29
Ich habe gerade eine Testreihe gemacht, die ich euch auf keine Fall vorenthalten will. Dabei habe ich mit der 1.06 Firmware einen 30sek. Belichtung gemacht und eine Belichtung, die 120sek. Bulb entsprechen würde (die ISO Empfindlichkeit hochgedreht).
Dann habe ich die 1.07 Firmware eingespielt, was übrigens ohne Probleme geklappt hat.
Nun habe ich wieder eine 30sek. Belichtung gemacht mit den gleichen Blendwert wie vorhin und einen Bulb mit 120sek. aber ISO 100 (also ist die gleiche Lichtmenge wie vorhin aufgenommen worden).
120 Sekunden zu Belichten ist eine wahre Rauschorgie wie ich es von der SD10 schon bei 15 Sekunden gewohnt war. Kommischerweise sieht das ISO800 Bild besser aus, als das länger belichtete Bild bei ISO100. Also bringt die neue Firmware durch diesen 120 Sekunden Bulb überhaupt keine Vorteile. Die Verbesserungen beim Rauschen sieht man aber. Aber macht euch selbst ein Bild.

Entwickelt mit SPP2.4. Alle Einstellungen auf 0.
1.06 30sek.   Blende 8   ISO100       1.06 30sek.   Blende 22 ISO800
1.07 30sek.   Blende 8   ISO100
1.07 120sek. Blende 22 ISO100

Edit 22:04
Beleuchtung waren zwei Energiesparlampen ca. 2,5m vom Objekt entfernt. Die Bildausschnitte sind leicht verschieden, da ich die Kamera zwischen den Aufnahmen leicht bewegt habe.

Nachtrag 08.04.08
Habe bemerkt, dass ich bei meinem Test einen kleinen Fehler gemacht habe. Die 120 Sekunden Belichtung ist im Vergleich zur 30 Sekunden ISO 800 eine Blende zu schwach belichtet. Sollte aber an der Schlußfolgerung nichts ändern. Habe mit 0 Einstellung entwickelt und nicht gepusht.

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High ISO Test

Gerade habe ich den ersten High ISO Test mit der SD14 gegen die SD10 gemacht. Irgendwie bin ich von der SD14 enttäuscht. So eine große Verbesserung ist garnicht zu erkennen. Die Testbilder wurden mit SPP3 im Auto Modus entwickelt. Irgendwie schein ich wirklich ein Montagsmodel der Kamera erwischt zu haben.

Edit: habe das SD14 Bild nochmal durch Arcsoft Darkroom gejagt, damit sieht das ISO1600 absolut schlimm aus.

SD10:
SD10 ISO800SD10 ISO1600

SD14:
SD14 ISO800SD14 ISO1600

SD14 mit Darkroom bearbeitet:
SD14 ISO800 DarkroomSD14 ISO1600 Darkroom

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ich halte sie in Händen…

So nun ist es endlich soweit ich halt die SD14 in Händen. Das erste mal, da ich sie Blind gekauft habe, weil kein Händler hier in der Gegend das Gerät zum anfassen da hatte.
Also los gehts… Paket auf erstmal alles raus. Aha, ein neuer Trageriemen, cooles Design. Fasst sich gut an, viel weicher als der der SD10. Er wird im Dauertest beweißen müßen, was er wirklich taugt.
Akku und Ladegerät raus. Erstmal beides an die Steckdose zum aufladen, damit es später gleich los gehen kann.
Nun die Kamera selber. Erster Eindruck, als ich sie aus der Verpackung genommen habe… “SCHWER!!!” (und da ist noch nicht mal ein Akku drin). Ich muß sie mal gegen die SD10 wiegen, aber mein Eindruck die SD14 ist schwerer. Ich wußte ja schon von diversen Berichten, dass sie klein ist. Aber trotzdem war ich im ersten Moment richtig geschockt. Mein kleiner Finger hängt unten über die Kamera hinaus. Kein gutes Gefühl, aber dafür hab ich ja den BG-21 Batteriegriff gleich mitbestellt. Also Batteriegriff dran und siehe da, das Feeling ist um Welten besser. Der kleine Finger findet Halt und ermöglicht ein sicheres Greifen. Für Hochformat Bilder selber empfinde ich den Griff allderings sehr klumpig, da lag der der SD10 besser in der Hand. Daran werde ich mich wohl noch gewöhnen müßen. Gehäuse macht einen guten Eindruck von knacken und knarzen, wie es in einigen Berichten beschrieben war, keine Spur.
Objektiv hatte ich ja mitbestellt, die 20 EUR Aufpreis zur “Body only”-Variante warens mir wert (wer weiß ob ich mal wieder ein Bayonett brauch um ein Canonobjektiv umzubauen). Aha, das Kitobjektiv ist jetzt auch im neuen Look mit der mattierten Oberfläche. Objektiv dran, erster Blick durch den Sucher. Wow groß, kontrastreich, hell und vorallem ohne den doofen Sportsucher. Läßt sich wie ich finde prima manuell Fokusieren, werde aber demnächst auch mal die Pentaxsucherlupe draufstecken.

Das wars fürs erste. Akku läd, seit ca. einer Stunde müßte also bald soweit sein, dann wird der Bericht fortgesetzt…

Fortsetzung:
2 Stunden hat der Akku gebraucht für seine erste volle Ladung. Sofort in die Kamera  und nach der Firmware gekuckt. Firmware 1.00 wird angezeigt. Da es momentan ja schon die 1.03 gibt werde ich jetzt erstmal ein paar Testaufnahmen mit der 1.00 Firmware erstellen und danach updaten. Autofokus finde ich selbst mit dem Kitobjektiv schon schnell, meine weiteren Objektive werde ich jetzt nach und nach testen. Es wird nun auch ein Bild erstellt, wenn keine CF eingelegt ist. Der Verschluß ist wirklich nur ein leise “ritsch” im gegensatz zur SD10, die jede Auslösung mit einem lauten “Klonk” bestätigte. Das obere Display wird per Knopfdruck beleuchtet. Die Autofokusfelder im Sucher leuchten rot, wenn sie aktiviert werden. Das Autofokus hilfslicht leuchtet in dunklen Situationen kurz auf bis der Fokusierungvorgang abgeschlossen ist und erlischt dann auch sofort wieder. Was mich stört, das man im “Quickmenü” die Felder nicht frei belegen kann. Hier würde ich lieber durch hinaufdrücken die Empfindlichkeit hoch und durch herunterdrücken die Empfindlichkeit nach unten stellen. Was ich gut finde ist die Funktion “Ordner Manager”. Mit ihr lassen sich Ordner auf der CF erstellen und auswählen. Es werden dann die Bilder in diesen Ordner gespeichert. Brauchbar könnte ich mir das für Konzerte vorstellen, bei denen man sich für jede Band einen neuen Ordner anlegt und hat dann schon mal vorsortiert.

So genug für heute… mal schaun ob es morgen schon die ersten Bilder gibt.

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Kamera, Akkus und Sandboarding

Ich habe heute die Meldung erhalten, dass das Paket mit der Kamera eingetroffen ist. Da ich momentan nicht zuhause bin kann ich das gute Stück leider erst morgen bewundern.
Allerdings habe ich mir heute schon das erste Zubehör dafür zugelegt nämlich zwei BP-21 Akkus und ein Ladegerät.
Da ich nämlich heute bescheid bekommen habe, dass ich ein Presseticket für die 16. Sandboarding Weltmeisterschaften (http://www.sandboarding.org) erhalte. Und wenn man schon so einen Event begleiten darf, muß natürlich auch die Energieversorgung sichergestellt sein. Ich hoffe das sie noch rechtzeitig bis Freitag eintreffen.

Einen interessanten Artikel eines Herrn Pawel Miszewski habe ich auf http://www.dpreview.com gefunden. Der Herr ist Assistenz Professor an der Multimdiea Akademie in Warschau.
Er hat sich anscheinend nachdem er viele Kameras probiert hatte, nun eine SD14 gekauft und ist von der Bildqualität mehr als überzeugt.
Aber das soll nicht das Thema sein (soweit nur zur Vorgeschichte)

Er hat SD14 Bilder mit Fractal Print Pro (3.1) hochskaliert in 12 und 18 Megapixel und dann unscharfmaskiert mit den Parametern (500; 0,2-0,3) geschärft.
http://www.imagineart.pl/sd14_12Mp.jpg (studio portrait)
http://www.imagineart.pl/sd14_18Mp.jpg (studio portrait)
http://www.imagineart.pl/sd14_12Mp2.jpg (ship&dock)

Ich bin von der Qualität der Bilder mehr als überzeugt und bestätigt mich im Kauf der SD14

Hier der komplette Artikel:
http://forums.dpreview.com/forums/re…ssage=23941482

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Vergleich SD14 – 5D

Mike Chaney hat nach mehreren Monaten Test indem er die SD14 und die 5D benutzt hat sein finales Ergebniss präsentiert.
http://www.ddisoftware.com/sd14-5d/#finaltake

Zusammenfassend kann man sagen, dass die SD14 detailreiche, scharfe Bilder mit sehr genauen Farben liefert, wenn man sich die Zeit für einen manuellen Weißabgleich genommen hat. Weiterhin kann das niedrige Rauschen als positiv hervorgehoben werden.
Als negativ wird der etwas ungenaue Autofokus, die langsame Geschwindigkeit beim speichern und die schwache Batterieleistung bemängelt. Der Automatische Weißabgleich liegt öfter mal daneben, was aber durch die Benutzung des RAW Formats einfach zu beheben ist. Rot und Violett sind Farben die bei der Benutzung von SPP3 gerne mal ausreissen. In solchen speziellen Fällen empfielt es sich Lightroom zu verwenden, da hier diese Problem nicht auftritt.

Diskussion auf dpreview.com
http://forums.dpreview.com/forums/read.asp?forum=1027&message=23920132

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