Webhosting Providerwechsel

So der Umzug meiner Website und des Blogs ging ohne Probleme über die Bühne, alles läuft wieder einwandfrei und ist noch besser als bei meinem alten Webhoster. Der Wechsel war dringend nötig, da er mich jetzt schon zum zweiten mal schwer enttäuscht hatte. Anfang des Jahres viel meine Website für 4 Wochen aus, ich habe damals berichtet.

Nun nachdem NSI-Network mal wieder den Registrar wechseln wollte und ich im beim stöbern auf diesen Thread gestossen bin, der mir etwas Angst gemacht hat, habe ich jetzt endgültig gewechselt.
Mein neuer Provider Sysprovide kostet jetzt zwar etwas mehr als der alte, bietet aber mehr Features und was ganz wichtig ist, einen viel besseren Service. Anfragen per Telefon und Email wurden schnell und kompetent beantwortet, wärend bei NSI-Network eine Anfrage mit dem Satz “…rufen Sie doch nochmal an, falls ich es vergessen sollte.” beendet wurde.

Ich hab festgestellt, das guter Service einfach Geld kostet. Man muß die Mehrausgaben wie eine Versicherung sehen. Am besten ist, wenn man sie erst überhaupt nicht braucht, aber es ist gut im Fall der Fälle eine zu haben.

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neues Forum nur für Sigma Nutzer

Seit diesem Wochenende gibt es eine neue Anlaufstelle für alle deutschsprachigen Sigma Fotografen. Die “Sigma Fotografie Community” oder kurz “SIFO”, welche unter der Adresse http://www.sigma-fotografie.de zu erreichen ist. Der Fotograf Raymond Kerrin Larum hat die Bedürfnisse der Sigma Nutzer erkannt und ein eigenes Forum gegründet, dass alles bieten soll, was bei anderen Fotoforen von den Sigma-Usern bemängelt wurde.

Es dürfen Bilder mit den Abmaßen 1200 x 1200 Pixel und mit bis zu 512 Kilobyte hochgeladen werden. Diese Bildgröße läßt eine gute Beurteilung der Bildqualität zu. Desweiteren dürfen auch externe Bilder verlinkt werden, was für jeden Fotografen mit eigenen Webspace sinnvoll ist, damit behält man die volle Kontrolle über seine Bilder. Die Präsentation der Fotos wird mit dem sogenannten “Lightbox” JavaScript realisiert, welches alles um das Bild herum “gedimmt” darstellt und die Naviagtion durch die Bilder ermöglicht. Auf diese Weise soll die Qualität der Sigma (Foveon) Bilder optimal zur geltung kommen.

Aber selbst die beste Technik bringt nichts, wenn das Forum nicht durch Bilder und Wissen von Usern gefüllt wird. Ich habe mich auf jeden Fall erstmal registriert um das neue Portal zu unterstützen. Alle Sigma Kamera Nutzer und Interessierte an der Foveon Sensor Technologie werden dort bald kompetente Antworten auf alle ihre Fragen finden.

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Pics for free

“Pics for free” ist der Slogan von picabee.
Er ist der einzige Anbieter, der Fotos kostenfrei entwickelt und auch verschickt. Finanziert wird dieser Service über Werbung die an den Rand der Bilder gedruckt wird. Die Fotos werden im Format 10×15 cm ausbelichtet und der Werberand beträgt nochmal ca. 3cm, sodass sich ein Format von 10×18 cm ergibt. Auf das Bild wird links unten noch klein halbtransparent das Logo gedruckt.

Im Monat können 2×30 Bilder kostenlos bei dem Service bestellt werden. Über die Bildqualität kann ich leider noch keine Auskunft treffen. Ich habe gerade die ersten Bilder angefordert. Werde aber natürlich hier darüber informieren.
Wie ich finde ein toller Service um seine Schnappschüsse auch mal auf Papier zu betrachten für die man sonst zu geizig war um sie ausbelichten zu lassen. 

Link:
http://www.picabee.de

Edit 31.08.08
So die Bilder von PicaBee sind angekommen.  Die Werbung am Bildrand reicht von Wein über Rasierer bis hin zu Automarken und Handys. Kleine Firmenlogos der Werbepartern befinden sich auch links unten im Bild. Die Bildqualität entspricht dem üblichen Durchschnitt von Discount-Bilderdiensten. Von der Bestellung am 19. August bis zur Lieferung am 28. August vergingen 9 Tage, was für einen Bilderdienst schon lange ist. Von anderen Anbietern bin ich 2-3 Tage gewohnt.

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Fotos veröffentlichen – ganz einfach…

Welche Hobbyfotograf kennt das nicht? Man schießt ein paar Bilder und gleich danach Fragen die Freunde “Hey, super Bilder, kannst du die mal schicken?”
Per Email kann es schon mal dazu kommen, dass die Mail nicht durchgeht, weil sie einfach zu groß ist. Außerdem ist das Emailprotokoll auch nicht wirklich für den Versand großer Dateien gemacht worden. Zum Versand von Dateien gibt es speziell das FTP-Protokoll (File Transfer Protokoll – dt. Datei Übertragungs Protokoll) welches hier die bessere Lösung wäre. FTP-Programme sind aber für normale Webnutzer schwer zu bedienen und man will es dem Endanwender und sich selbst ja möglichst einfach machen.
Genau hier setzt der Service Dropbox an. Dropbox bietet ein komfortables Userinterface mit 2GB Speicherplatz für Dateien aller Art. Herzstück des Service ist die Software die Dropbox zur Verfügung stellt.

Nach einer einfachen Installation erstellt das Programm unter “Eigene Dokumente” einen neuen Ordner namens “DropBox”. Dieser Ordner wird von nun an immer automatisch mit dem Web synchronisiert. Das heißt, Daten die sich in diesem Ordner befinden, sind von da an auf der eigenen Festplatte und nochmal als Kopie auf dem Dropbox Server gespeichert. Ein blaues Icon am Dokumentensymbol zeigt an das die Datei gerade synchronisiert wird. Der grüne Haken zeigt, dass die Synchronisierung abgeschossen ist. Ein kleines Icon in der Taskleiste gibt Auskunft wieviel Speicherplatz auf der Dropbox noch frei ist und hilft einem schnell den Ordner zu öffnen und Dateien hineinzukopieren.

Generell sind alle Dateien erstmal vor den Blicken andere Webnutzer geschützt. Standardmäßig befinden sich in einer frischen Dropbox 2 Ordner “Photos” und “Puplic”. In diesen zwei Ordner bekommt die rechte Maustaste eine spezialfunktion die sich “Copy Public Link” oder bei Fotoalben “Copy Public Gallerie Link” nennt. So einen “Public Gallery” Bildergalerie sieht dann zum Beispiel so aus:
http://www.getdropbox.com/gallery/79075/1/Test?h=0b3c38
Der Link kann dann an Freunde und Bekannte verschickt werden.

Für unterwegs gibt es auch ein Webinterface mit dem sich Dateien hoch- und herunterladen lassen. Aber auch Ordner “Public Links” erstellt werden können. Es ist also nicht nötig die Software auf fremden Computern zu installieren.

Ich bevorzuge aber die Software und habe sie auf meinen drei Computern (MacOSX, Vista und XP) installiert. Dadurch habe ich die Möglichkeit, Dateien an jedem der drei Rechner zu bearbeiten und auf allen immer automatisch den letzten Stand synchronisiert zu haben.

Wie ich finde ist das ein sehr komfortabler, schneller Webservice den jeder Fotograf haben sollte, der auf einfache Weise Bilder (oder andere Dateien) verfügbar machen will oder von jedem beliebigen Rechner auf seine Dateien zugreifen muß.

Dropbox befindet sich momentan noch in einer privaten Beta Phase und kann nur nach einer Einladung getestet werden. Ich habe 10 Einladungen für Dropbox zu vergeben. Die ersten 10 Leute die einen Kommentar mit ihrer Mailadresse (das email Feld ist vor Spam geschützt) zu diesem Beitrag schreiben erhalten von mir einen Einladungslink und können Dropbox sofort testen.

Link:
http://www.dropbox.com

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Foren … mein Rückzug

Lange Zeit war ich täglich mehrere Stunden in Foren unterwegs, habe fleißig mitdiskutiert und versucht Neulingen den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. Getreu dem Motto “jeden Tag eine gute Tat” habe ich auch auf die einfachsten Fragen ausführliche Antworten gegeben. Aber irgendwann ist das einfach ermüdent ständig die gleichen Antworten zu geben und Diskussionen zu führen die schon 1000x mal durchgesprochen wurden. Man gibt kürzere Antworten wie “nutze die Suchfunktion” oder ähnliches, weil man wirklich nicht alles nochmal erklären will. Obwohl man eigentlich nur helfen will und solche Hinweise nicht böse gemeint sind, ist man der “Buh-Mann”. Ein Grund warum einem die Lust an Foren vergehen kann.

Man erstellt FAQs, bittet die Community daran mitzuarbeiten, damit möglichst viel Content gesammelt werden kann. Es beteiligen sich nur wenige und denen die nicht daran mitarbeiten passt nicht, was da zusammengetragen wurde.  Die Motivation sinkt… das Forum nervt.

Dann gibt es noch zwei Gruppen. Die “Markenfetischisten” und die “Trolle”. Beide Seiten können einem den Spaß am Forenleben wirklich vermießen. Die Markenfetischisten lassen keine negativen Kommentare über ihr Produkt zu, während die Trolle sich einen Spaß daraus machen ständig weiter Salz in die bekannten Wunden zu streuen und sich über die Reaktionen der Gegenpartei zu amüsieren. Die Aussage “don’t feed the troll” ist zwar jedem bekannt, aber man kann doch nicht einfach so hinnehmen, das jemand anderes “seine” Marke schlecht macht. Ein Teufelskreis beginnt… der auch dazu beiträgt, dass man die Lust an Foren verliert.

Was ist die Lösung. Nur noch nach Marken seperierte Foren und bei Troll Alarm diese sofort ausschließen? Nein, das würde dazu führen, dass man weiterhin durch seine Welt mit rosa roter Brille läuft und die wahren Mängel über sein System verharmlost, Totschweigt oder verdrängt.

Die Lösung muß jeder für sich selbst finden…

Ich für meinen Teil habe beschlossen mich aus Internet Diskussionsforen zurückzuziehen. Sie werden mir nur noch als Informationsquelle dienen. Aktiv werde ich mich nur noch in Gallerie Threads beteiligen und meine Bilder zur Bewertung einstellen.
Meine persönliche Meinungen, Erfahrungen und Tipps etc. werde ich hier im Blog von mir geben. Ich muß nicht darüber Diskutieren ob Produkt A oder B besser ist. Ich lese mir lieber ehrliche User-Reviews durch, probiere selbst und bilde mir so meine eigene Meinung. Wenn sie einer liest, ists gut. Wenn nicht dann nicht. Ich habe meine “gute Tat” vollbracht. Ob jemand Konsumiert, kann jeder selbst entscheiden… ob meine Meinung für ihn wichtig ist oder eben nicht.

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